TeilnehmerInnen 2006
Doreen Eschinger (Budapest/ Berlin)
Geboren 1977. 1997 bis 2003 Studium Neue/ Neueste Geschichte, Neuere deutsche Literatur und Europäische Ethnologie an der Humboldt-Universität Berlin. 1999 – 2000 teaching assistant und Studium Neuere/ Neueste Geschichte und Kunstgeschichte am Gustavus Adolphus College, St. Peter (MN/ U.S.A.). September 2004 bis Juli 2005 Lektorin für Deutsch als Fremdsprache an der Universität Miskolc, Ungarn. Seit September 2005 visiting lecturer am Institut für Sozialwissenschaften der Eötvös Loránd Universität Budapest, Ungarn im Rahmen des „Unesco Ethnic and Minority Studies Program“. Seit August 2005 Dissertation zum Thema „Ungarische Jüdinnen im Holocaust (Auschwitz-Ravensbrück)“ [Arbeitstitel] an der Humboldt-Universität, Berlin. Derzeit visiting fellow am United States Holocaust Memorial Museum (USHMM) in Washington D.C.
Anke von Geldern (Freiburg)
Geboren 1978. 1998-2005 Studium der Germanistik und Anglistik an der Georg-August-Universität in Göttingen. Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien. Zahlreiche Auslandsaufenthalte, u.a. an der University of California, Berkeley, der George Mason University, Fairfax, Virginia, am ‚American Institute on Political and Economic Systems’ in Prag (Karlsuniversität, Prag/Georgetown University, Washington, D.C.) und der University of California, Los Angeles. Seit 2005 Lehrbeauftragte der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br. Seit 2005 Promotion in Neuerer deutscher Literaturgeschichte/ Germanistik, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br.
Anne Haß (Berlin/ München)
Geboren 1965. Lehre im Garten- und Landschaftsbau in Berlin. Studium der Landschaftsplanung an der TU Berlin (Abschluss im Jahr 2000). Studienschwerpunkte: Metatheorie der Umwelt-wissenschaften, Ideengeschichte der Natur, Interdisziplinaritätstheorie. Studium der Philosophie an der TU Berlin. Studienschwerpunkte: Subjektphilosophie, Wissen-schaftstheorie, Hermeneutik. Freie Mitarbeiterin im Bereich Öffentlichkeits-, Pressearbeit und Redaktion, Bund Deutscher LandschaftsArchitekten. 2003 bis 2005 Freie Dozentin für das Fach „Kulturgeschichte der Natur“ an der TU-Berlin, Fakultät Umwelt und Gesellschaft, für den Lehrstuhl Theorie und Geschichte der Umweltwissenschaften. Seit 2002 Promotion am Lehrstuhl für Landschaftsökologie der TU München. Titel der Doktorarbeit: „Ökologisches Denken in den Gesellschaftswissenschaften“.
Steffen Hendel (Halle/ S.)
Geboren 1976. Studium Deutsch und Bildende Kunst an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und Burg Giebichenstein, Hochschule für Kunst und Design Halle/ S. Abschluß erstes Staatsexamen Lehramt. Auslandsaufenthalte in den USA und Spanien. Ab 2007 Promotion zu Kriegsdarstellung in der deutschen fiktionalen Gegenwartsliteratur. Seit 2000 diverse Einzel- und Teilnahme an Gruppenausstellungen.
Bernd Hüppauf (New York)
Studium der Germanistik, Philosophie und Geschichte an den Universitäten Würzburg. Göttingen und Tübingen. Dissertation, Tübingen 1970 über Robert Musils „Der Mann ohne Eigenschaften“. 1970-1973 Wissenschaftlicher Assistent, Universität Tübingen 1968-1970. 1973-1976 Wissenschaftlicher Assistent, Universität Regensburg. 1976-1993 Lecturer and Professor of German, University of New South Wales (Sydney, Australien). Seit 1993: Professor of German an der New York University, New York. Gastprofessuren: University of Colorado, Boulder (USA), RWTH Aachen, Freie Universität, Technische Universität, Humboldt Universität (Berlin).
Alexandra Ludewig (Perth)
Geboren 1969. Studium der Germanistik, Anglistik und Mediävistik an der RWTH Aachen, University of the Witwatersrand (Südafrika) und LMU München. Promotionen 1995 an der University of Queensland (Australien) zum Thema Bikulturalismus und 1998 an der LMU München mit einer Arbeit über Thomas Bernhard. Seit 1997 Lehrtätigkeit an The University of Western Australia. Momentaner Forschungsschwerpunkt „Zeitgenössischer deutscher Film“.
Christian Luckscheiter (Berlin)
geboren 1976 in Freiburg; Studium der Germanistik, Musikwissenschaft und Geschichte in Köln, Prag und Berlin (2004 Magister Artium); Aufbaustudium European Studies in Frankfurt/Oder; derzeit Assistent am Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin.
Eric Piltz (Dresden)
Geboren 1978, studierte Neuere und Neueste Geschichte, Wirtschafts- und Sozialgeschichte und Politikwissenschaft an der TU Dresden. Im Rahmen des Projekts S (Institutionelle Ordnungsarrangements öffentlicher Räume in der Frühen Neuzeit) am Sonderforschungsbereich 537 an der TUD entstand seine Magisterarbeit zum Thema: „Die Um-Schreibung des Raums. Wahrnehmung und Darstellung des öffentlichen Raumes in Selbstzeugnissen des 18. Jahrhunderts“. Zur Zeit wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl Frühe Neuzeit. Interessen und Schwerpunkte: Kulturgeschichte, Policey in der frühneuzeitlichen Gesellschaft, Selbstzeugnisforschung, Protestkulturen, Geschichtstheorie, Raumsoziologie.