TeilnehmerInnen 2007

Youssef Dennaoui (Bonn)
Studium der Philosophie, Soziologie und Psychologie an der Universität zu Rabat (Marokko) und an der RWTH Aachen. Seit 2003 Promotion zu „Modernitätskonzepten im interkulturellen Vergleich“ an der Universität Bonn, seit Juli 2005 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung für Soziologie des Instituts für Politische Wissenschaft und Soziologie der Universität Bonn.

Janina Fuge (Hamburg)
geboren 1978, studierte Geschichte, Politische Wissenschaften und Öffentliches Recht an der Universität Hamburg. Seit März 2005 arbeitet sie an einer Dissertation mit dem erinnerungskulturellen Thema „Bürgerkrieg der Erinnerungen? Gedenktage im Hamburg der Weimarer Republik von 1918-1933“. Nebenbei ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der „Forschungsstelle zur Geschichte des Rundfunks in Norddeutschland“, wo sie sich insbesondere mit „Schwarzhörern“ und politischen Sendungen im Programm des Nordwestdeutschen Rundfunks befasst.

Florian Hartmann (Rom)
geb. 1975, hat 1997 sein Studium der Geschichte und der Lateinischen Philologie für das Lehramt der Sekundarstufe I/II an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn begonnen. Nach Studienaufenthalt an der Humboldt-Universität in Berlin legte er Sommersemester 2002 das Erstes Staatsexamen in den Fächern Geschichte und Latein in Bonn ab. Von 2002 bis 2004 war er Promotionsstipendiat des DFG-Graduierten-Kollegs „Europäische Geschichtsdarstellungen“ an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf. Nach Forschungsaufenthalt in Rom 2003/2004 lehrte er bis Januar 2007 als wissenschaftlicher Mitarbeiter von Prof. Dr. Matthias Becher am Lehrstuhl für Mittlere und Neuere Geschichte in Bonn. Dort wurde er 2006 mit seiner Arbeit über „Hadrian I. – Frühmittelalterliches Adelspapsttum und die Lösung Roms vom Kaiser in Byzanz“ promoviert.
Seit Februar 2007 arbeitet er im wissenschaftlichen Dienst des Deutschen Historischen Instituts in Rom, wo er sich unter anderem mit Rhetorik und Geschichtsschreibung in den italienischen Kommunen des Hochmittelalters beschäftigt.

Torsten Junge (Hamburg/Berlin)

Sozialwissenschaftler, hat Soziologie in Hamburg studiert. Seine Arbeitsbereiche sind die Governmentality Studies, Kultur- und Körpersoziologie. 2007 promovierte er zu deliberativen Verfahren bei bioethischen Kontroversen. Publikationen: Die Okkupation des Fleisches. Konstitutionen des Selbst im Zeitalter der Transplantationsmedizin (2001); Wahnsinnig genial. Der Mad Scientist Reader (2004), hg. mit Dörthe Ohlhoff; Marginalisierte Körper. Marginalisierte Körper. Beiträge zur Soziologie und Geschichte des anderen Körpers (2007), hg. mit Imke Schmincke. Dabeisein ist alles. Die Gouvernementalität der Wissensgesellschaft (in Vorb.).

Nico Koppo (Bielefeld)

geb. 1978, studierte von 1997-2004 Mittlere und Neuere Geschichte, Politikwissenschaft und Europäische Sozialgeschichte an den Universitäten Leipzig und Essex (Colchester, GB).
Von 2004 bis 2006 war er Wissenschaftliche Hilfskraft bei Prof. Dr. Ullrich Heilemann am Institut für Empirische Wirtschaftsforschung (IEW) an der Universität Leipzig. Seit Oktober 2006 ist er Stipendiat im DFG-Graduiertenkolleg 724: „Auf dem Weg in die Wissens-gesellschaft: Wissenschaft in Anwendungs- und Beratungskontexten“ am Institut für Wissenschafts- und Technikforschung (IWT), Universität Bielefeld. Dort arbeitet er unter Betreuung von Prof. Dr. Peter Weingart an einer politikwissenschaftlichen Dissertation zu Transformationsprozessen der wissenschaftlichen Politikberatung. Forschungsinteressen: Politische Theorie, Wissenssoziologie sowie Geschichte von Sozialtheorien.

Alexandra Ludewig (Perth)
Geboren 1969. Studium der Germanistik, Anglistik und Mediävistik an der RWTH Aachen, University of the Witwatersrand (Südafrika) und LMU München. Promotionen 1995 an der University of Queensland (Australien) zum Thema Bikulturalismus und 1998 an der LMU München mit einer Arbeit über Thomas Bernhard. Seit 1997 Lehrtätigkeit an The University of Western Australia. Momentaner Forschungsschwerpunkt „Zeitgenössischer deutscher Film“.

Max Orlich (Freiburg)
Geboren 1979. Von 1999 bis 2006 Studium der Soziologie und der wissenschaftlichen Politik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Abschluß: Magister Artium). Während des Studiums diverse Lehrtätigkeiten als Tutor/wissenschaftliche Hilfskraft. Seit Juni 2006 Stipendiat im DFG Graduiertenkollegs 1288 „Freunde, Gönner und Getreue“ mit einer soziologischen Dissertation zur Verflechtung von Freundschaft und Theorieentwicklung bei der Situationistischen Internationale. Im WS 07/08 Lehrbauftragter am Institut für Soziologie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

Daniel Schläppi (Bern)
arbeitet als Assistent am Historischen Institut der Universität Bern (Abteilung Schweizer Geschichte vor 1800 und vergleichende Regionalgeschichte). Im letzten Jahrzehnt forschte er über Struktur und Funktionsweise von Personenkorporationen (Zünfte, Gesellschaften, Gemeinden) im Zeitraum vom Spätmittelalter bis ins 21. Jahrhundert. Weitere Forschungsschwerpunkte sind schweizerische Aussenpolitik im 17. Jahrhundert, Elitengeschichte sowie die Geschichte der Stadt Bern. Aktuell laufen die Vorarbeiten für ein Forschungsprojekt zur Bedeutung von Gemeinbesitz, kollektiven Ressourcen und deren Einfluss auf die politische Kultur, Staatsbildung und Modernisierung der alten Eidgenossenschaft.
Wichtigste Publikationen: „In allem Übrigen werden sich die Gesandten zu verhalten wissen“. Akteure der eidgenössischen Aussenpolitik des 17. Jahrhunderts. Strukturen, Ziele, Strategien am Beispiel der Familie Zurlauben von Zug (Stans, 1998). Die Zunftgesellschaft zu Schmieden zwischen Tradition und Moderne. Sozial-, struktur- und kulturgeschichtliche Aspekte von der Helvetik bis ins ausgehende 20. Jahrhundert (Bern 2001). Der Lauf der Geschichte der Zunftgesellschaft zu Metzgern seit der Gründung (Bern 2006).

Silvan Wagner (Bayreuth)
Geboren 1976. Studium der Musik an der HfM Köln, Abteilung Wuppertal, von 1996 bis 1999 mit dem Hauptfach Mandoline; Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe. 1999 bis 2005 Lehramtsstudium für Gymnasien an der Universität Bayreuth in den Fächern Germanistik und evangelische Theologie, seit 2001 Tutor im Bereich Ältere Deutsche Philologie, seit 2003 regelmäßige Lehraufträge. 2005 bis 2007 Promotion im Rahmen des IPP „Kulturbegegnungen“ an der Universität Bayreuth über das Thema „Gottesbilder in spätmittelalterlichen Mären“, Stipendiat der Bayerischen Universität. Seit 2007 Lehrassistent am Lehrstuhl für Ältere Deutsche Philologie. Parallel zur wissenschaftlichen Arbeit rege künstlerische Tätigkeit als Komponist, Konzertmusiker (u.a. Aramis-Quartett/München), Schauspieler und Regisseur (TG Bumerang/Lichtenfels).

Daniel Witte (Bonn)

Studium der Soziologie, Politischen Wissenschaft und Psychologie an der Universität zu Köln und der Universität Bonn. Seit Februar 2005 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung für Soziologie des Instituts für Politische Wissenschaft und Soziologie der Universität Bonn.

Sonja Würtemberger (Stuttgart)

Geboren 1976. Zunächst Ausbildung zur Buchhändlerin, anschließend (1997-2003) Studium der Germanistik und Linguistik an der Universität Stuttgart. Im Winter 2000 einsemestriger Aufenthalt an der Haskoli Islands in Reykjavik/Island. Während des Studiums Tutor und wiss. Hilfskraft, seit WS 03/04 Lehrbeauftragte am mediävistischen Institut. Seit 2004 Promotion am literaturwissenschaftlichen Lehrstuhl zum Thema: „Sängerstreit in Sangspruch und Sprechgesang“, einer Analyse des Sängerstreit-Themas in Mittelalter (Sangspruch) und deutschem Rap, die aber über die Frage nach dem Sinn des strengen Formalismus beider Genres in eine Arbeit zu Rhythmus, Metrik und Zeit und Zeitbewusstsein mündet.

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