TeilnehmerInnen 2008
Markus Brunner (Zürich/Hannover)
studierte
in Zürich und Hannover die Fächer Sozialpsychologie und
Soziologie mit Schwerpunkt Kritische Gesellschaftstheorie und Psychoanalyse.
In seiner Magisterarbeit setzte er sich mit psychoanalytischen Traumatheorien
und dem Diskurs über die Nachwirkungen des Zweiten Weltkriegs
auf die deutsche Nachkriegsgesellschaft auseinander, in seiner Dissertation
befasst er sich mit der Geschichte und dem gesellschaftskritischen
Potential von Selbstverletzungen in der Performance-Kunst innerhalb
sich verändernder Körperdiskurse.
Rosa Costa (Wien)
Studium
der Geschichtswissenschaft seit 2002 an der Universität Wien.
Schwerpunkt auf Wissenschafts- und Körpergeschichte, Gender
Studies und Cultural Studies. Auslandssemester in der University
of Illinois im Herbst 2007. Seit 2007 Diplomarbeit zu Wundergeburten,
monstra und „Missgeburten“. Frühneuzeitliche Wahrnehmungen
von Menschen mit außergewöhnlichen Körpern anhand
der Texte des Zürcher Chirurgen Jakob Ruf.
Sarah Dellmann (Frankfurt/M.)
studierte
Film- und Medienwissenschaft, Soziologie und Philosophie in Duisburg,
Frankfurt/Main und Paris. Nach Abschluss des Studiums arbeitete
sie in verschiedenen Film- und Dokumentationsprojekten mit, so der
Recherche von Filmdaten und dem Verfassen von Inhaltsangaben für
die Filmografie des Sammelbandes „Le cinéma et la Shoah“
(Paris 2007). 2007 kuratierte sie die Filmreihe „Keine Angst
vor'm Fliegen! Kino für Mädchen und junge Frauen“
für die Kinothek Asta Nielsen e.V. Derzeit ist sie als freie
Mitarbeiterin am Fritz Bauer Institut beschäftigt und wirkt
bei der Entwicklung eines Memorials für ehemalige Zwangsarbeiter
der IG Farben im IG Farben Haus der Universität Frankfurt/Main
mit. Ehrenamtlich ist sie in der Kinogruppe „pupille e.V.“
sowie in der antirassistischen Jugendbildung tätig.
Constanze Geisthardt (Zürich)
Aufgewachsen
in Deutschland, Südkorea und Mexiko. Studium der Allgemeinen
und Vergleichenden Literaturwissenschaft und der Sprachwissenschaft
mit germanistischem Schwerpunkt in Konstanz und Paris. Im Wintersemester
2007/08 Lehrbeauftragte für Ältere Deutsche Literatur
an der Universität Konstanz. Seit März 2008 Assistentin
bei Prof. Dr. Mireille Schnyder am Deutschen Seminar der Universität
Zürich mit dem Promotionsprojekt Poetik des Monströsen
in der Erzählliteratur des Mittelalters.
Lukas Germann (Basel)
studierte Philosophie und Germanistik an der Universität Zürich
mit den Schwerpunkten Ästhetik, Marxismus und Kritische Theorie.
Seine Abschlussarbeit verfasste er über Theodor W. Adornos
„Ästhetische Theorie“ bei Prof. Dr. Dr. Helmut Holzhey.
Seit knapp zwei Jahren arbeitet er an seiner Dissertation über
das subversive Potential filmischer Ästhetik bei Prof. Dr.
Emil Angehrn am Philosophischen Seminar in Basel.
Iris Mendel (Wien)
hat Soziologie,
Germanistik und Politische Theorie in Graz, Waterloo (Kanada) und
Sussex studiert und ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut
für Philosophie der Universität Wien. Sie war Junior Fellow
06/07 am IFK (Internationales Forschungszentrum Kulturwissenschaften)
in Wien und IFK Fellow Abroad 07/08 sowie Visiting Scholar an der
York University in Toronto. Iris Mendel arbeitet in dem Projekt
„ZUR POLITISIERUNG VON ERKENNTNIS UND KÖRPER. Möglichkeiten
einer transdisziplinären feministischen Wissenschaftskritik“
im Rahmen eines DOC-team Stipendiums der Österreichischen Akademie
der Wissenschaften.
Nora Ruck (Wien)
hat Kulturpsychologie
in Wien und Nijmegen (NL) studiert und ist wissenschaftliche Mitarbeiterin
am Institut für Psychologische Grundlagenforschung der Universität
Wien. Sie war Junior Fellow 06/07 am IFK (Internationales Forschungszentrum
Kulturwissenschaften) in Wien und IFK Fellow Abroad 07/08 sowie
Visiting Scholar an der Johns Hopkins University in Baltimore. Nora
Ruck arbeitet in dem Projekt „ZUR POLITISIERUNG VON ERKENNTNIS
UND KÖRPER. Möglichkeiten einer transdisziplinären
feministischen Wissenschaftskritik“ im Rahmen eines DOC-team
Stipendiums der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.
Maximilian Schochow (Leipzig)
hat Schauspielkunst
an der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf in Potsdam
sowie Theaterwissenschaft und Politikwissenschaft an der Universität
Leipzig studiert. Seit 2004 promoviert er zu dem Thema Die Ordnung
der Hermaphroditen-Geschlechter. Eine Genealogie des Geschlechtsbegriffs.
Er ist seit 2006 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für
Politische Theorie und Ideengeschichte an der Universität Leipzig.
Aktuell beschäftigt er sich mit dem Forschungsschwerpunkt „Deutsche
Defizite“ und das „Aussterben Europas“. Von der nationalen
zur europäischen Bevölkerung? im Rahmen der Projektgruppe
Die vergangene Zukunft Europas.
Simone Schultz-Balluff (Bochum)
Studium
der Germanistik und Geschichte mit den Schwerpunkten Sprache, Literatur
und Geschichte des Mittelalters. 2004 Promotion zu Text-Bild-Verhältnissen
und Gliederungsprinzipien in den mal. Handschriften des Apollonius
von Tyrland’ Heinrichs von Neustadt. Wissenschaftliche Mitarbeiterin
am Lehrstuhl Altgermanistik I (Prof. Wegera) und am DFG-Projekt
Mittelhochdeutsche Grammatik’ an der Ruhr-Universität
Bochum. Arbeit am Habilitationsprojekt: triuwa – triuwe –
trew. Vernetzung und Differenz von Treue-Konzeptionen im Mittelalter.
Seila Selimovic (Boston)
besuchte
das Gymnasium in Berlin und Wien, studierte Germanistik am Wellesley
College, Massachusetts, USA. Sie schrieb ihre Abschlussarbeit über
den Nationalismus in der deutschen Ballade. Gegenwärtig ist
sie Doktorandin der Physik an der Brandeis University, Massachusetts,
USA.
Heike Thienenkamp (Bielefeld)
1997
Abschluss des Studiums der Kunst und Biologie an der Universität
Kassel. Anschließend Referendariat und im Jahr 2000 Auslandsaufenthalt
in Costa Rica. Von 2000 bis 2003 Gymnasiallehrerin an dem Internat
Hermann Lietz-Schule Schloss Bieberstein. Ab 2003 Lehrtätigkeit
in der Abteilung Kunst & Musik der Universität Bielefeld.
Seit 2004 Promotionsprojekt, das sich mit dem Bezug zeitgenössischer
Kunst zur Biotechnologie beschäftigt. Der Fokus liegt dabei
auf dem Werk der australischen Künstlerin Patricia Piccinini.
Einen Arbeitsschwerpunkt bilden fächerübergreifende Projekten
in Lehre und Forschung zwischen Kunst und Biologie und Kunst und
Musik.
Leila Werthschulte (München)
studierte
Germanistik, Romanistik und Theoretische Linguistik an den Universitäten
Wien und München. 2004 promovierte sie im Fach Germanistische
Mediävistik und arbeitet gegenwärtig als Wissenschaftliche
Mitarbeiterin am Institut für Deutsche Philologie der Ludwig-Maximilians-Universität
in München.